Qualitäts - Gruppe
Rechtsgrundlagen und Strukturen für Kinder- und Jugendhilfe
Die im November 2024 gegründete Qualitätsgruppe umfasst derzeit 13 Fachpersonen aus Verwaltung, Praxis und Hochschule, die sich mehrmals jährlich treffen. Sie analysiert Rechtsgrundlagen, Strukturen und Organisationsmodelle der Kinder- und Jugendhilfe sowie des Kindesschutzes und erarbeitet Orientierungspunkte für deren Weiterentwicklung. Dabei richtet sie ihren Blick insbesondere auf die rechtliche und soziale Stellung von Kindern und Jugendlichen sowie auf die Frage, inwieweit deren Rechte gemäss UN-KRK in der und durch die Kinder- und Jugendhilfe gewährleistet sind.
Thematisch konzentriert sich die Qualitätsgruppe vor allem auf Strukturen, die einvernehmliche Zugänge zu Leistungen ermöglichen und bearbeitet dabei zugleich Fragen der Komplementarität sowie der rechtlichen und organisatorischen Schnittstellen zwischen einvernehmlichen und angeordneten Leistungen. Sie diskutiert Vor- und Nachteile des föderalistisch geprägten Systems sowie Chancen und Risiken einer stärkeren Angleichung der Strukturen durch Rechtssetzungsprojekte auf kantonaler und Bundesebene.
In diesem Zusammenhang befasst sie sich auch mit der Frage, welche Themen im kantonalen Recht verbindlicher geregelt werden könnten oder sollten und welche sich für eine schweizweit einheitliche Regelung eignen. Zudem diskutiert sie geeignete Vorgehensweisen, um innerhalb der föderalistischen Ordnung Einfluss auf die Weiterentwicklung der rechtlichen Grundlagen und Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe zu nehmen.


