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Zusammenarbeit im System Kindesschutz - Chancen und Herausforderungen für die Praxis

  • 27. März
  • 2 Min. Lesezeit



Die Qualitäts-Werkstatt in Aarau beleuchtete die Zusammenarbeit im System Kindesschutz, thematisierte zentrale Herausforderungen an institutionellen Schnittstellen und zeigte praxisnahe Ansätze zur Stärkung der interprofessionellen und interinstitutionellen Zusammenarbeit auf. 

Qualitäts-Werkstatt in Aarau in Zusammenarbeit mit Linda Knecht, Familiengericht Zurzach/Kulm und Sandra Wey, Jugend- und Familienberatung Bezirk Laufenburg


Wir griffen das Thema des 4. Nationalen Qualitätsdialogs Kindesschutz vom November 2025 der Interessengemeinschaft für Qualität im Kindesschutz (IGQK) auf und orientierten uns inhaltlich an dessen Erkenntnissen. 


Der freiwillige und zivilrechtliche Kindesschutz ist ein komplexes System, das von zahlreichen Akteur:innen getragen und mitgestaltet wird. Verschiedene fachliche Perspektiven, institutionelle Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten und Finanzierungslogiken, prägen die Zusammenarbeit. Diese Vielfalt eröffnet Chancen, bringt jedoch auch Herausforderungen für die Qualität der Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern mit sich.


Wir setzten uns mit verschiedenen Fragen auseinander wie beispielsweise: 

  • Wie beeinflussen institutionelle Strukturen, Zuständigkeiten und Finanzierungsvorgaben die Qualität im Kindesschutz auf kantonaler Ebene?

  • Wo zeigen sich im Kanton Aargau besondere Herausforderungen an den Schnittstellen zwischen freiwilligem, zivilrechtlichem und strafrechtlichem Kindesschutz?

  • Wie kann die interprofessionelle und interinstitutionelle Zusammenarbeit konkret verbessert werden?

  • Welche Handlungsspielräume und Entwicklungsmöglichkeiten haben Fachpersonen im bestehenden System?

 

Als Einstiegsinput legte Martina Suter, Co-Präsidentin IGQK, die Erkenntnisse des 4. Nationalen Qualitätsdialogs 2025 dar und zeigte die Anliegen der IGQK auf. Sie vermittelte die daraus gewonnenen Erkenntnisse für eine qualitätsorientierte Weiterentwicklung der Zusammenarbeit im Kindesschutz. Linda Knecht und Sandra Wey brachten die Perspektive aus dem Kanton Aargau ein und stellten die gewonnen Erkenntnisse und sich daraus stellenden Fragen zur Diskussion.


Datum/Zeit

Dienstag, 24. März 2026 17.00 bis 19.00 Uhr mit anschliessendem Apéro


Ort

Bullingerhaus, Jurastrasse 13, 5000 Aarau

Zu Fuss 5-10 Minuten vom Bahnhof entfernt


Sprache

Deutsch


Zielgruppe

Die Qualitäts-Werkstatt adressiert Fachpersonen unterschiedlicher Professionen und Disziplinen des zivilrechtlichen, strafrechtlichen und freiwilligen Kindesschutzes mit Abklärungs-, Unterstützungs- und Entscheidungsaufgaben im Kindesschutz sowie weitere Interessierte.


Inputgeber_innen

  • Martina Suter, Co-Präsidentin Interessengemeinschaft für Qualität im Kindesschutz (IGQK) Bereichsleiterin Kindesschutz, Amt für Erwachsenen- und Kindesschutz Stadt Bern

  • Linda Knecht, Familiengericht Zurzach und Kulm

  • Sandra Wey, Jugend- und Familienberatung Bezirk Laufenburg

 

Moderation

  • Linda Knecht, Fachrichterin Familiengericht Zurzach/Kulm

  • Sandra Wey, Stellenleiterin Jugend- und Familienberatung Bezirk Laufenburg

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